Asiatischer Jahreswechsel…

Während in Europa am 01. Januar das neue Kalenderjahr anbricht, beginnt im asiatischen Kulturkreis das neue Jahr am 07. Februar. Das Jahr des Schweins endet und…

… und das Jahr der Ratte beginnt.
Nach der Legende rief Buddha die Tiere um sie in seiner Lehre zu unterrichten. Seinen Ruf folgten aber nur zwölf Tiere. Zur Belohnung benannte er nach jedem der Tiere ein Jahr, in welchem sie regieren dürfen.

Die Ratte ist der Große Lebenskünstler. Sie ist begierig nach dem Leben, mit großer Energie ausgestattet und ständig aktiv. Für ausgeprägte Planung hat sie noch die Zeit, die Ratte geht mit großem Optimismus , Kreativität und gesundem Selbstbewusstsein ihren Weg.


Werbeanzeigen

darf ich vorstellen

„Sawadi, mein Name ist chao thi. Ich wohne hier in der Nähe von Bangkok bei einer Familie. Die haben mir ein kleines Häuschen gebaut und es mit Lichterketten verziert – wie romantisch. Mir gehts hier eigentlich ganz gut. Die Menschen bringen mir jeden Tag Geschenke, wie Obst, Reis, Räucherstäbchen u.v.m. Und dann bitten sie mich immer, dass ich ihnen Glück bringen soll. Aber wie soll ich das machen? Keine Ahnung. Sie hören mir auch nicht zu, sie können mich garnicht hören. Naja, solange ich immer Geschenke erhalte, tu ich einfach so. Wenn die Familie Pech hatte, dann schimpfen sie ganz fest auf mich und bringen mir noch mehr Geschenke. Ich solle das ja nicht wieder machen. Ok, aber wenn ich dafür was krieg?!?!? Ich hab auch ein paar Freunde. Die wohnen bei anderen Familien oder an der Strasse. Aber auch denen haben die Menschen ein Häuschen gebaut. Und jeder der vorbei geht, legt wieder Geschenke hin. Wie nett. Aber irgendwie kommt es mir vor, dass die Menschen Angst vor meinen Freunden haben… Wieso weiß ich nicht genau. Mein Freund hat mir erzählt, dass die Leute ihn immer bitten auf sie acht zu geben, während ihrer Reise. Welche Reise? Wohin? Er kennt sie ja garnicht… Schon ein komisches Volk diese Menschen. Aber doch ganz freundlich und liebenswert. So, das wars von mir. Hier hab ich noch ein Bild für euch – von meinem zu Hause.
Bis bald, chao thi, der Hausgeist“

geisterhaus.jpg

Thailand-Visum

Nachdem wir ja keine Lotto-Millionäre geworden sind – nicht mal einen müden Cent haben wir gewonnen – wollen wir uns wieder um unsere Reise kümmern, zum Beispiel das Visum für Thailand. Allen die nur kurz Urlaub in Thailand machen wollen, reicht ein einfaches Touristenvisum bis 30 Tage, das bei Einreise am Flughafen oder an der Grenze ausgefüllt werden muss. Da wir aber fast 2 Monate durch Thailand reisen, müssen wir das Visum vorab bei der Thailändischen Botschaft oder beim Konsulat beantragen.
Dazu benötigen wir

– ausgefüllter Visumsantrag  http://www.mfa.go.th/internet/consular/Visaapplicationform.pdf
– 2 Passbilder (nicht älter als 6 Monate)
– Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist
– Kosten: 30,- Euro

Das Ganze schicken wir noch an die Botschaft des Königreich Thailand in Berlin 
Lepsiusstrasse 64-66, 12163 Berlin 
Tel : (030) 794810, 79481117 Fax. (030) 79481118
www.thaiembassy.de

Natürlich könnt Ihr das Visum auch über das Reisebüro beantragen, aber irgendwie kann man sich das Geld sparen, nicht? Geht doch auch so ganz einfach.

Der coole Trend in Thailand- Getränke aus dem Beutel

mmm…was man nicht alles sieht und liest. Es ist echt witzig, umso mehr man sich mit den verschiedenen Ländern/ Kulturen befasst umso lustiger, spannender und unterhaltsamer wird es.

Gestern hab ich z.b. im TV gesehen, wow mich hat´s echt fast von der Couch runtergehauen weil ich es so lustig fand.…also, wenn man eine Cola, Fanta oder evt. einen Fruchtsaft sogar Kaffee an einem der Straßenstände in Thailand kauft wird man ziemlich überrascht. 🙂

Die Cola oder der Saft wird in einen Plastikbeutel geschüttet dazu noch ein paar Eiswürfel und natürlich einen Strohhalm; das Ganze wird mit einem Gummiband verschlossen. Ja dann PROST 😛 echt witzig. Man lässt den Drink lässig mit dem Gummiband am Zeigefinger baumeln. Kann ich mir gut vorstellen, sieht sicher witzig aus, wenn man so durch die Strassen schlendert und so einen Plastikbeutel in der Hand schwingt 😉

getranke-small.jpg

Ich habe auch schon gelesen, dass es in Thailand voll der Trend bei den Kids ist 😉 Also wenn das kein Trend ist!

Nun wieso machen Sie das? Sie wollen das Pfand der Flasche zurück, deswegen gibt es den Shake in der Tüte 🙂 Ich kann mich jetzt noch nicht erholen weil ich es unglaublich finde. Hihiiiii

Mal schauen was wir sonst noch spannendes finden in diesem Land. Ich weiß nur, dass mir die Thais immer besser gefallen weil Sie echt witzig sind und ich freue mich jetzt schon riesig auf meinen coolen Beutel, den ich lässig an meinem Finger schwingen kann 😉 … smile

„und was lernen wir daraus? auch in Thailand gibts Pfandflaschen“

Immer schön lächeln …

Gastfreundlichkeit und Höflichkeit prägen wohl in keinen anderen Land so intensiv den Charakter der Einwohner als in Thailand. Und die Thailänder treten dir immer mit einem Lächeln entgegen. Und wenn Sie was schlechtes zu dir sagen, dann lächeln sie noch viel freundlicher… Damit soll die schlechte Nachricht etwas positiver gesehen werden.

Es gibt aber auch noch andere „Regeln“, an die man sich halten sollte – oder zumindest sollte man sie kennen. Das erspart vielleicht mal ein „Fettnäpfchen“. 😉 Was nämlich bei uns hier doch sehr höflich ist – nämlich einer älteren Person im Bus den Platz anbieten – wird in Thailand spöttisch belächelt. Dies macht man hier nur bei Mönchen. Die haben sogar eine eigene reservierte Sitzreihe ganz hinten im Bus.

So herzlich man auch immer empfangen wird, der Körperkontakt bei der Begrüßung ist „verboten“. Also keine Umarmung, kein Bussi-Bussi, kein Händeschütteln… nur die Handflächen aneinander drücken, sich leicht verbeugen. Je höher die Hände, desto mehr Respekt zeigt man.

Aber sind die Thais wirklich so freundlich, wie sie tun? Anscheinend hören sie bei Gesprächen dir nur zu, wenn sie das Thema interessiert. Toll. Da erzählt man denen die besten Geschichten und sie lachen dich an und reden dann über was anderes weiter… gemein. Aber auch ein gutes Mittel, um nicht zugetextet zu werden.
Oder: man lädt einen Thailänder und seine Frau zum Essen ein, und er bringt statt der Frau ein paar Freunde mit. 🙂 Das mach ich beim nächsten mal auch! hihihi

Also, was haben wir bisher gelernt? Beim Begrüßen kein Körperkontakt! Man soll auch nicht den Kopf oder die Beine (ok, wer will das schon?) berühren – auch nicht bei Kindern. Gute Regel! Die kennen sicher nicht dieses Kindheitstrauma „mei, groß ist er ja geworden“ – tätschel tätschel! Aaaah! 😉 Außerdem gilt in der Öffentlichkeit: Innige Umarmungen oder Küsse – auch wenns die Freundin ist – sollte man eher sein lassen. Dafür darf man wenigstens schon Händchen halten.

Und jetzt wirds happig: wenn man unerlaubt einen Buddha berührt oder mit dem Fuss darauf zeigt, riskiert man hohe Geldstrafen oder sogar Haft! Also, immer schön an die Regeln halten, die ja irgendwie nicht so abwägig sind, dann kann man den Aufenthalt im Land des Lächeln auf jeden Fall genießen. Und das werden wir tun! 😉 Und nicht vergessen: immer schön lächeln!

Lebenseinstellung

Ziel unserer Reise ist es, andere Länder, Völker und damit andere Lebenseinstellungen kennen zu lernen. In Thailand leben beinahe 60 Millionen Buddhisten, das sind 95% der Gesamtbevölkerung. Und diese Religion prägt in besonderer Weise die Lebensart und Einstellung der meisten Thais. Wenn man das erste Mal in das Land des Lächelns kommt, sprüht einem eine unglaubliche Gastfreundlichkeit entgegen. Schon am Flughafen wird man mit einem herzlichen Lächeln beschenkt. Die Freundlichkeit nimmt kein Ende – egal ob in Bangkok, auf dem Land, in der Hotelanlage oder im Backpacker ist – überall fühlt man sich Willkommen. Liegt es daran, dass die Thais mehr auf das Wohl aller achten, als auf sich selbst?

Australien ist ein Land der Extreme. Unendliche Weiten, extreme heisses Wetter, große Wüsten, gefährliche Tiere. Da wo giftige Tiere an jeder Ecke lauern, wo eine kleine Autopanne in der Wüste die Menschen auf das äußerste belastet, wo kilometerweit keine Menscheseele zu finden ist, ist man wie an fast keinem anderen Ort auf die Hilfe von anderen angewiesen. Und genau diese Hilfsbereitschaft leben die Australier. Jeder kennt die Gefahren und ist darauf eingestellt. Und gibt Tipps und Tricks an alle weiter – oder helfen einfach. Wahrscheinlich liegts an der Einstellung mit der Gefahr zu leben und damit umzugehen. Immerhin sterben in Deutschland mehr Leute im Strassenverkehr, als in Down Under an Schlangenbissen, Quallen, Haien, Krokodilen, Verdursten…

Und die Kiwis? Hier ist es sogar eine Beleidigung, wenn man die Person gegenüber nach dem Beruf fragt. Statussymbole gibt es hier nicht. Markenklamotten? Muss nicht sein. Jedes Jahr ein neues Auto? Warum? Schon faszinierend. Hier zählt noch jeder Mensch als Person und nicht das was er besitzt, was er kann, was er verdient und wie er aussieht.

Hund, Affen, Schlangen, …

oder Vogelspinnen. Ist das typische thailändische Küche? Hier und da, gibts solche „Delikatessen“ schon – andere Länder, andere Sitten. Aber das Essen in Thailand zeichnet sich viel mehr durch frische Zutaten und herbe Gewürze aus. Fisch (sehr beliebt und sehr lecker), Hähnchen, Rind oder Schwein, dazu Reis, Nudeln oder Gemüse. Für uns Deutsche ist immer was dabei. Und alles verschieden gewürzt, am liebsten scharf. Aber Vorsicht: „scharf“ in Deutschland und „scharf“ in Thailand ist ein kleiner Unterschied, bei dem sich schon mal die Magenschleimhaut aufzulösen droht… 🙂 Die bekanntesten Gewürze sind Chilly und Curry. Zudem verfeinern Kokosmilch, Koriander, Ingwer, Minze oder Zitronengras die Mahlzeiten, aber kein Salz!!! Ich für mich kanns gar nicht erwarten mein erstes original thailändisches Fischcurry zu probieren. Ob ich auch eine Vogelspinne oder eine Heuschrecke probiere, weiß ich nicht. Vorgenommen habe ich es mir… Ein Beweisbild wird aber sicher folgen – versprochen.

Und wer jetzt noch auf frische Früchte steht, für den ist Thailand das reinste Schlaraffenland. Bananen, Ananas, Lychees, Mangos und Guave, Papaya u.v.m. oder kennt ihr die Durian-Frucht? Oder Rambutan? Ich werde alles probieren… und ein Best-off veröffentlichen.

Unser Tipp für Euch: probiert mal thailändisches Essen. Es schmeckt fantastisch. Und so liebe Tiere wie Affen oder unser liebster Freund des Menschen muss ja doch nicht auf dem Teller landen.

Newer entries »