Nun war es soweit :-(

Von dem Moment hatte ich am meisten Angst oder besser gesagt es hat mich am meisten getroffen. Meine Mietze Shiva hat die grosse Reise in die Schweiz zu meinen Eltern angetreten. Normalerweise schreit sie ihr Herz aus der Seele wenn sie Autofahren muss, doch dieses mal war alles ganz anders. Ich hatte schon schlaflose Nächte davor, wie ich wohl das Katzenkonzert überstehen werde. Aber siehe da, sie hat die ganze Fahrt relaxt in ihrem Körbchen gelegen und geschlafen. Ist sie evt. froh, dass sie mal Urlaub von mir  hat 🙂 keine Ahnung.

Auf jeden Fall fühlt sie sich pudelwohl bei meinen Eltern und ich denke, der Abschied war für mich schlimmer als für Sie. Komisch war es, als ich nach Hause kam und keine Shiva mehr da ist… keine Mietze, die vor der Türe sitzt und einen begrüsst oder um irgendwelche Leckereien bettelt. Es ist schon traurig ein Tier, das man 8 Jahre hatte, einfach wegzugeben.

Doch wenn man ja was neues haben will, muss man auch einiges Aufgeben. Und dass ist mir  wieder mal klar geworden 😦

Natürlich werde ich auch meine Familie sowie meine Freunde in der Schweiz vermissen. Nochmals Danke für das tolle Weekend und die tollen Geschenke!!! 😀 Es war schön bei euch.

 

Und das ist meine süße Shiva:

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der letzte Arbeitstag

Nun ist er also vorbei – unser letzter Arbeitstag. Nicht, dass wir es nicht mehr in der Firma ausgehalten hätten. Aber es ist eben eine der letzten großen Etappen bis dann endlich unsere Reise beginnt. Genauso ungeduldig und nervös waren wir die letzten Tage.

Der Abschied fiel dann doch nicht ganz so leicht. Mit vielen Kollegen hat man über Jahre hinweg ein sehr gutes freundschaftliches Verhältnis aufgebaut. Und diese bewegende Abschiedsfeier – wie wir sie erleben durften – trägt auch dazu bei, dass wir ein kleines bisschen wehmütig wurden.

DANKE dafür. Danke
– für die Organisation
– für das bayerische Buffet
– für die Rosen (ich vermisse euch auch)
– für die vielen tollen Geschenke
– dass alle zur Abschiedsfeier gekommen sind
– für alle herzlichen Glückwünsche
– für das Album mit allen Sprüchen (in 6 Sprachen!!!), Kunstwerken und einfallsreichen Dokumentationen am späten Abend

Die Feier im Mellows war dann noch ein schöner Abschluss. Alle sind gekommen und haben mit uns noch ein oder zwei Cocktails getrunken. Zum Dank haben wir heute noch Kopfweh – das nennt man bleibende Erinnerung oder so. 😉 Ein paar Bilder haben wir hier noch für Euch – als kleine Hilfe, wenn sich der eine oder andere nicht mehr an alles erinnern kann. 😉

P.S. PT hat gegen UDAG 3:2 gewonnen! 😉 Ein Insider für den harten Kern.

TIBET- unterstützt den Dalai Lama!

Wir wollen hier ja nicht politisieren. Aber die Meinung darf man hier ja sagen. Und was Unrecht ist, darf nicht so bleiben. Und wenn man ein bisschen dazu beitragen kann, machen wir das gerne. Ich hoffe, es treten auf dieser Welt auch wieder friedlichere Zeiten ein.

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Nach Jahrzehnten chinesischer Repression hat sich die Frustration der Tibetischen Menschen in Straßenprotesten und gewaltsamen Unruhen entladen. Die chinesische Regierung steht vor einer historischen Entscheidung zwischen brutaler Eskalation oder Dialog, welcher die Zukunft Tibets und Chinas bestimmen kann.

Wir können diese historische Entscheidung beeinflussen – China sorgt sich um seine internationale Reputation. Aber es braucht die schnelle Reaktion einer Masse von Menschen, um seine Aufmerksamkeit der Regierung zu gewinnen. Der tibetische Friedensnobelpreisträger und geistige Führer, der Dalai Lama, hat zu Zurückhaltung und zum Dialog aufgerufen. Er braucht die Unterstützung der Weltbevölkerung.

die Vorbereitungen laufen weiter…

Jetzt sind es nur noch 37 Tage bis zum Abflug. Und inzwischen haben wir schon wieder ein paar wichtige Dinge erledigt. Einmal durchchecken beim Arzt und Zahnarzt – alles ok! 🙂 Reiseapotheke haben wir auch schon… Leider konnten wir uns da nicht auf den Rat der Apotheke verlassen. „Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“ ist anscheinend nur ein Spruch. 😦 Wir haben schließlich selber gesagt, was wir wollen: was für Magen und Darm (die guten alten Kohletabletten nimmt man anscheinend nicht mehr), dann was gegen Fieber – Vorsicht bei Malaria kein Aspirin nehmen, „da kommt sonst das Blut aus allen Öffnungen raus“ (HILFE) und noch ein Wundsalbe und etwas gegen Mücken. Empfehlung: NOBITE. Soll anscheinend das beste sein, denn keine Mücke sticht dich. Wir werden sehen. Ach ja, und Impfungen und Malaria-Mittel haben wir auch.

Auf jeden Fall sind wir doch ganz gut ausgerüstet. Alles andere kann man ja auch vor Ort kaufen, wenn man wirklich krank ist.

kleiner Fotocrashkurs :-)

Am Freitag sind wir wieder mal in die Schweiz gefahren. Das Wetter war sehr wechselhaft – von Schnee zu Sonne… schon fast Aprilwetter 😉

Nachdem wir uns mit guten Freunden getroffen und uns bei einem Bierchen für 1 Jahr verabschiedet hatten, ging es am Abend weiter zu meiner Sister Mary, wo wir dann auch bis Sonntag Nachmittag geblieben sind. Zu Weihnachten hatten wir uns eine super tolle Kamera gekauft. Die hat aber so viele verschiedene Funktionen, dass wir es bisher nicht wirklich geschafft haben, alle Möglichkeiten auszunutzen. Also habe ich meine Schwester, die selbst ein kleiner Fotoprofi ist, dazu verdonnert, mir einen kleinen Fotocrashkurs zu geben. Oder wer hat von Euch vorher schon mal was von Blendenweite, ISO, Zeiten- Prioritäten oder dem goldenen Schnitt eines Fotos gehört… oder besser gesagt verstanden? Ich nicht! Also, gleich am Samstag in der Früh sind wir an den Pfäffikersee sowie an einen Wasserfall gefahren.

Jetzt weiss ich endlich, was meine Kamera alles kann – beziehungsweise ICH 😛 Es ist toll, wenn man einen Wasserfall fliessen lassen kann, oder ein Motiv vorne scharf ist und der Hintergrund unscharf oder umgedreht.

Am Samstag Abend haben wir zum letzten Mal ein schweizer Raclette genossen. Auf einmal haben meine Eltern angefangen, über Neuseeland zu sprechen und uns Tipps zu geben, was wir alles sehen sollen…welche Vulkane und Gebiete, usw. Es hat mich riesig gefreut, dass meine Eltern sich so sehr mit unserer Reise befasst haben und sich so sehr dafür interessieren 🙂 Danke

Natürlich war der Sonntag umso komischer, da ich meine Schwester zum letzten Mal gesehen habe – für 1 Jahr… schon sehr seltsam. Aber wir kommen ja wieder 😉 Nochmals danke für ALLES!!!

So hier noch ein paar Bilder vom Weekend 🙂

„Sonnenaufgang am Starnberger See“

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„Pfäffiker See, Schweiz“

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„Kleines Ratespiel: Wo ist das? Schweiz oder Neuseeland?“

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„My best sister“

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die vertane Chance

Gestern  haben uns unsere Nachbarn – beide schon über 80 – auf die Reise angesprochen. Und bestätigt, dass wir genau das Richtige machen und wir es nie bereuen werden. 🙂 Freut uns natürlich, auch sowas zu hören.
„Sie selbst hatten damals die Möglichkeit nach Amerika zu gehen und haben es schließlich nicht gemacht. Gründe gabs viele: Familie, falscher Zeitpunkt, Angst… Jetzt über 40 Jahre später bereuen sie es aber immer noch. Auch wenn sie hier ein gutes Leben hatten, war es für sie die falsche Entscheidung, nicht zu gehen.“

Wir wollen nicht, dass wir irgendwann mal sagen müssen, warum haben wir es nicht gemacht. Also gehen wir. Bald. In genau 44 Tagen! 😉 Bereuen werden wir es sicher nicht, egal was kommt, egal was danach passiert. Dieses Jahr, das anders ist als all die anderen Jahre in unserem Leben, kann uns keiner nehmen.

aber bitte im Takt…

Was man mit einem Auto alles machen kann… zum Beispiel Musik! Wir haben eine Einladung ins Prinzregententheater erhalten. „Auto Auto“ hieß das Schauspiel. Ich konnte mir darunter erstmal nichts vorstellen, auch nichts nach einem Gläschen Wein! 😉 Was uns dann erwarte war lustig, interessant, skuril, verrückt, krank, unterhaltsam in einem. Zwei Herren im Frack trommeln auf einem alten Opel Kadett rum – ein fantastisches Drum-Solo mit. Dazu gleichzeitig noch singen „If I had a hammer… 🙂 Das Finale war eine komplette Zerstörung des Autos im Takt zu klassischer Musik. Ich weiß, da kann man sich jetzt immer noch nichts darunter vorstellen, schaut doch selbst:

Wir hatten danach noch das Vergnügen mit den beiden Künstlern (wenn man so will) ein paar Worte zu wechseln. Auf die Frage hin, wie man auf so eine Idee kommt, meinten Sie: „Vor Jahren gab es Jugendliche, die haben mit Baseball-Schlägern Auto demoliert. Er meinte darauf zu denen, wenn ihr das schon macht, dann bitte im Takt – und wenns geht auf einer Bühne.“

wie neu geboren…

Vielleicht sollten wir während unserer Reise doch einen Abstecher in die Türkei machen. Und uns zumindest nochmal einen Besuch im Hamam zu genehmigen. Es ist es wert. Gottseidank gibt so ein Hamam („türkisches Bad“)auch hier. Und gestern kam ich in den Genuss – dank meines sunshine´s :-). Minztee, Dampfbad, Wassergüsse, Rubbel- und Seifenschaum-Massage, Kopf- und Fuss-Massage, Rosenöl-Massage, frische Früchte… aaaaaahhhhhh! Ein Traum – wirklich! Vor allem die Seifenschaum-Massage! Ich wusste garnicht, dass ich so beweglich bin. Bin ich auch nicht, aber mit Kraft (des Masseurs) hab ich auch die erste Verrenkung hinter mich gebracht – „Krach“ und mein Wirbel sitzt wieder da, wo er hingehört. Und weiter gehts… Ich dachte schon, das Gebäude fällt zusammen, aber es war dann doch „nur“ meine Wirbelsäule, die sich mit einem lauten Krachen wieder komplett eingerenkt hat. Und jetzt? Mir gehts gut – war selten so entspannt und hab mich fast noch nie so wohl gefühlt. Ihr glaubt es nicht? Probiert es selber aus. Und wenn ihr Glück habt, kriegt ihr vielleicht auch eine Kopfmassage auf Kosten des Hauses – einfach so.

Eigentlich sollte den Eintritt die Krankenkasse übernehmen. So entspannt war ich nach meinen 6x Krankengymnastik bei Weitem nicht.

„Do you have an Auslandskrankenschein?“

JA! Haben wir. Wir haben uns nun doch für den ADAC entschieden. Die Angebote gehen zwar weit auseinander – von sehr teuer und wenig Leistungen bis sehr billig und wenig Leistungen. 😉 Aber das Preis-Leistungsverhältnis ist beim ADAC wohl am besten – und er wird auch von vielen Reisenden weiterempfohlen.

Aber macht Euch selber ein Bild:

Reiseversicherungsvergleich

Guten Tag Herr Busfahrer!

Tja, das wird nun Alltag für uns sein – Bus fahren. Hab jetzt doch schneller als gedacht mein heiss geliebtes Auto verkauft. Da inseriert man Wochen lang in Zeitungen, im Supermarkt, im Internet und fragt x Kollegen und keiner kann unsere Wohnwand, Bett, oder so brauchen. Dann stellt man sein Auto mit einem weißen „zu-verkaufen“-Zettel an den Straßenrand und schon ist es weg nach 2 Tagen. Und anders als bei den Fahrrädern hat derjenige sogar bezahlt. 😉 Nun ist es also weg – mein Auti. Schade. Aber wir sind wieder einen Schritt weiter – näher an unsere Reise. Geil! Und jetzt sinds nur noch 60 Tage… der Countdown läuft und läuft und läuft….

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