Canberra

„wir sind mit dem Radl da…“ 😉 nein, wir haben nicht unseren Bus verpasst und mussten nach Canberra radeln. Wir sind absichtlich hierhergefahren – obwohl uns alle davon abgeraten haben –  und haben mit dem Velo die australische Hauptstadt erkundet. Und das bei 37 Grad!!! haetten nicht gedacht, dass wir die beruehmte australische Hitze noch erleben. Aber am drittletzten Tag…

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Canberra ist also die Hauptstadt, weil man sich damals nicht zwischen Sydney und Melbourne entscheiden konnte. Also hat man schnell mal so eine Hauptstadt aus dem nichts und ins Nichts gezaubert.

Hier tagt die Regierung – nein es sitzen da nicht Kaenguruh und Emu drin… 😉

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Die Tent-Embassy der Aborigines – die Botschaft der Ureinwohner des Kontinents. Steht gleich neben dem Regierungsgebaeude. Weil es ein offizielle Botschaft ist, darf sie auch nicht mehr wegbefoerdert werden…

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Die Caeptn-Cook-Gedaechtnis-Fontaene spritzt ueber 100m in die hoehe! Da wirkt die Staatsbibliothek im Hintergrund ganz winzig…

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Dieser Glockenturm sieht zwar schoen aus. Die Musik, die aber rauskommt, ist grauenhaft! Einfach schnell weiterradeln…

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Sehr eindruecklich ist das War-Memorial mit zwei riesen grossen Waenden an denen alle australischen Kriegsteilnehmer verewigt sind.

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Und hier noch ein Blick vom Kriegsdenkmal ueber die ANZAG-Promenade zum alten und neuen Regierungsgebaeude! 

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Mit einer anstrengenden 12-Stunden langen Busfahrt ging es wieder heim nach Melbourne. Canberra hat fuer Backpacker nichts Besonderes – keine Straende, keine Parties… Und trotzdem sollte man schon mal in der Hauptstadt gewesen sein. Sieht bietet doch viel interessantes, ist sehr gruen und sehr gross. Die Einwohner sagen, es sei auch die sauberste Stadt Australiens… den Eindruck hatten wir auch…

Endlich ist es soweit!

Leider plant man so eine lange Reise nicht von heute auf morgen. Das Wichtigste zuerst: der Reisepass. Ganze fünf Woche dauerte es bis wir den endlich von der Gemeinde erhalten haben. Kosten: 60,- Euro. Der erste Schritt ist also gemacht.
Nun kommt der schwierigste Part – das Visum. Die Homepage der Australischen Botschaft sollen Gleichgesinnte unbedingt anschauen (http://www.germany.embassy.gov.au).

Hier haben wir alles gefunden, was man für ein Visum benötigt, egal ob Work & Travel oder ein normales Touristenvisum. Wir brauchen ja beides, da ich als Schweizerin nicht in Australien Work & Travel machen darf. Blöd. Wir haben viel gefunden, was alles gefordert werden kann, aber nirgends stand, wie es wirklich funktioniert. Also habe ich einfach bei der Botschaft direkt angerufen. Geduld war gefordert, da man leicht mal 30 Minuten in der Warteschleife hängt. – tolle Musik – Was macht man nicht alles für seinen Traum. Es hat sich herausgestellt, dass man einfach den elektronischen Visumantrag ausfüllen soll. Für alles weitere wie: Impfausweis, Geburtsurkunde, Gesundheitsscheck, Bankauszug usw. wird man aufgefordert – wenn es denn gewünscht ist. Letztendlich ging alles ziemlich unkompliziert online, weil wir nur einen gültigen Reisepass sowie genug Geld auf dem Konto nachweisen mussten. Verlasst Euch aber nicht drauf, dass ist nicht immer so ist, war nur Glück.
Es dauerte schließlich sage und schreibe 5 Tage für das Work & Travel Visum, aber doch 7 Wochen für das 1-Jahres-Touristenviusm. Naja, die Australier haben halt eine andere Arbeitseinstellung – irgendwie langsamer, sogar für mich als Schweizerin. 😉 Die Freude ist groß. Auf geht’s ins Reisebüro…