Bangkok

Wir haben uns auf den Weg gemacht, Bangkok zu erforschen. Zuerst mit einem Tuk-Tuk. Leider eignet sich dieses Gefaehrt nur zum Shoppen, weil uns die gute Frau zwar zu den Sehenswuerdigkeiten bringt, aber auch zum Schneider, Schmuckladen, …
Unser naechster Versuch geht auf eigene Faust. Mit dem Boot den Fluss entlang bis zum ersten Wat, dann zu Fuss weiter. Ist kein Problem. 🙂 Wir sehen, das was wir wollen, dafuer ist es anstrengender. Diese Stadt ist schon unglaublich. Riesengross, chaotisch, voller Smog (Feinstaubplaketten gibts hier glaube ich nicht), voller Leute, die aber immer freundlich und hilfsbereit sind – selbst wenn sie mit uns kein Geschaeft machen. Spaerliche, kleine Huetten, daneben eine grosser Tempel ganz golden verziert, Thais, die in ihren „Geschaeften“ wohnen oder in einem schoenen grossen Haus mit Garten… mehr Gegensaetze gibts fast nicht. Ein grosses Verkehrschaos haben wir nicht erlebt, selbst wenn der Koenig mit Eskorte vorbeigefahren ist. Also mich fasziniert diese Stadt, aber nach 3 Tagen reichts trotzdem, auch wenn wir den einen oder anderen Wat noch ansehen koennten… Wir fahren erstmal weiter nach Westen nach Kanchanaburi zum Erawan National Park.

Elefanten-Statue vor dem Koenigspalast

Hauser am Flussufer, im Hintergrund Koenigspalast

Wat Po, liegender Buddha

Wat Pho, liegender Buddha, 46m lang, vergoldet

stehender Buddha

Tempel beim stehenden Buddha

Tempelanlage

am Fluss von Bangkok

Asiatischer Jahreswechsel…

Während in Europa am 01. Januar das neue Kalenderjahr anbricht, beginnt im asiatischen Kulturkreis das neue Jahr am 07. Februar. Das Jahr des Schweins endet und…

… und das Jahr der Ratte beginnt.
Nach der Legende rief Buddha die Tiere um sie in seiner Lehre zu unterrichten. Seinen Ruf folgten aber nur zwölf Tiere. Zur Belohnung benannte er nach jedem der Tiere ein Jahr, in welchem sie regieren dürfen.

Die Ratte ist der Große Lebenskünstler. Sie ist begierig nach dem Leben, mit großer Energie ausgestattet und ständig aktiv. Für ausgeprägte Planung hat sie noch die Zeit, die Ratte geht mit großem Optimismus , Kreativität und gesundem Selbstbewusstsein ihren Weg.


Immer schön lächeln …

Gastfreundlichkeit und Höflichkeit prägen wohl in keinen anderen Land so intensiv den Charakter der Einwohner als in Thailand. Und die Thailänder treten dir immer mit einem Lächeln entgegen. Und wenn Sie was schlechtes zu dir sagen, dann lächeln sie noch viel freundlicher… Damit soll die schlechte Nachricht etwas positiver gesehen werden.

Es gibt aber auch noch andere „Regeln“, an die man sich halten sollte – oder zumindest sollte man sie kennen. Das erspart vielleicht mal ein „Fettnäpfchen“. 😉 Was nämlich bei uns hier doch sehr höflich ist – nämlich einer älteren Person im Bus den Platz anbieten – wird in Thailand spöttisch belächelt. Dies macht man hier nur bei Mönchen. Die haben sogar eine eigene reservierte Sitzreihe ganz hinten im Bus.

So herzlich man auch immer empfangen wird, der Körperkontakt bei der Begrüßung ist „verboten“. Also keine Umarmung, kein Bussi-Bussi, kein Händeschütteln… nur die Handflächen aneinander drücken, sich leicht verbeugen. Je höher die Hände, desto mehr Respekt zeigt man.

Aber sind die Thais wirklich so freundlich, wie sie tun? Anscheinend hören sie bei Gesprächen dir nur zu, wenn sie das Thema interessiert. Toll. Da erzählt man denen die besten Geschichten und sie lachen dich an und reden dann über was anderes weiter… gemein. Aber auch ein gutes Mittel, um nicht zugetextet zu werden.
Oder: man lädt einen Thailänder und seine Frau zum Essen ein, und er bringt statt der Frau ein paar Freunde mit. 🙂 Das mach ich beim nächsten mal auch! hihihi

Also, was haben wir bisher gelernt? Beim Begrüßen kein Körperkontakt! Man soll auch nicht den Kopf oder die Beine (ok, wer will das schon?) berühren – auch nicht bei Kindern. Gute Regel! Die kennen sicher nicht dieses Kindheitstrauma „mei, groß ist er ja geworden“ – tätschel tätschel! Aaaah! 😉 Außerdem gilt in der Öffentlichkeit: Innige Umarmungen oder Küsse – auch wenns die Freundin ist – sollte man eher sein lassen. Dafür darf man wenigstens schon Händchen halten.

Und jetzt wirds happig: wenn man unerlaubt einen Buddha berührt oder mit dem Fuss darauf zeigt, riskiert man hohe Geldstrafen oder sogar Haft! Also, immer schön an die Regeln halten, die ja irgendwie nicht so abwägig sind, dann kann man den Aufenthalt im Land des Lächeln auf jeden Fall genießen. Und das werden wir tun! 😉 Und nicht vergessen: immer schön lächeln!