Wir haben den Jackpot…

… natürlich wieder nicht geknackt. 😦 Nicht mal 3 Richtige haben wir, von wegen, Superzahl oder was es da noch gibt. Unglaublich. Aber diesmal solls doch wirklich soweit sein. 12, 21, 23, 29, 35, 41. Könnte schon eine Kombination sein, die auf einem der 25 Millionen Tippscheine war, die vor diesem Wochenende abgegeben wurden. Wir haben auf jeden Fall versagt, aber wir sind deshalb nicht weniger glücklich, nur weil wir 38 Millionen Euro nicht haben. Natürlich nicht.
Aber eins würde mich noch interessieren. In der Woche rufen mindestens 3x so Tippgemeinschaften an, bei denen man angeblich mit „2000 Tippreihen“ mitspielt und garantiert gewinnt. Haben die schon mal den Jackpot geknackt? Ich mag mich nicht erinnern. Ein Grund mehr, denen weiter abzusagen. 😉

Lebenseinstellung

Ziel unserer Reise ist es, andere Länder, Völker und damit andere Lebenseinstellungen kennen zu lernen. In Thailand leben beinahe 60 Millionen Buddhisten, das sind 95% der Gesamtbevölkerung. Und diese Religion prägt in besonderer Weise die Lebensart und Einstellung der meisten Thais. Wenn man das erste Mal in das Land des Lächelns kommt, sprüht einem eine unglaubliche Gastfreundlichkeit entgegen. Schon am Flughafen wird man mit einem herzlichen Lächeln beschenkt. Die Freundlichkeit nimmt kein Ende – egal ob in Bangkok, auf dem Land, in der Hotelanlage oder im Backpacker ist – überall fühlt man sich Willkommen. Liegt es daran, dass die Thais mehr auf das Wohl aller achten, als auf sich selbst?

Australien ist ein Land der Extreme. Unendliche Weiten, extreme heisses Wetter, große Wüsten, gefährliche Tiere. Da wo giftige Tiere an jeder Ecke lauern, wo eine kleine Autopanne in der Wüste die Menschen auf das äußerste belastet, wo kilometerweit keine Menscheseele zu finden ist, ist man wie an fast keinem anderen Ort auf die Hilfe von anderen angewiesen. Und genau diese Hilfsbereitschaft leben die Australier. Jeder kennt die Gefahren und ist darauf eingestellt. Und gibt Tipps und Tricks an alle weiter – oder helfen einfach. Wahrscheinlich liegts an der Einstellung mit der Gefahr zu leben und damit umzugehen. Immerhin sterben in Deutschland mehr Leute im Strassenverkehr, als in Down Under an Schlangenbissen, Quallen, Haien, Krokodilen, Verdursten…

Und die Kiwis? Hier ist es sogar eine Beleidigung, wenn man die Person gegenüber nach dem Beruf fragt. Statussymbole gibt es hier nicht. Markenklamotten? Muss nicht sein. Jedes Jahr ein neues Auto? Warum? Schon faszinierend. Hier zählt noch jeder Mensch als Person und nicht das was er besitzt, was er kann, was er verdient und wie er aussieht.