ueber Stock und Stein nach Alice Springs…

4 Tage waren wir jetzt „on the road“. Dabei haben wir ueber 2400km zurueckgelegt und sind 31 Stunden im Auto gesessen!!!

Dabei haben wir aber das wirkliche Australien gesehen – das Outback. Die Natur ist schon sehr abwechslungsreich. Also, Strasse mit vielen Baeumen, Strasse mit wenig Baeumen, Strasse mit nicht ganz so vielen Baeumen, Strassen mit Bueschen…. 😉 Damit das Bild jetzt etwas Idylle bekommt, muss man sich am Strassenrand noch tote Kaenguruhs und Kuehe vorstellen. Und ab und zu kommt mal eine Tankstelle. Wir haben uns das mal vorgestellt: wenn man also 500km faehrt – so von Muenchen nach Berlin – dann besteht nur Nuernberg und Leipzig aus einer Tankstelle. Der Rest ist weg. Krass. Ok, ueber dem Weisswurstaequator ist eh nichts mehr. 😉 nichts wichtiges.

Spike hat mal Durst 🙂

Die Strassen gehen fast immer geradeaus. Man faehrt so 10km und denkt sich „hinter dem Huegel ist was neues“, dann kommen aber die naechsten 10km geradeaus – soweit man sieht. Manchmal kommt aber dann doch ein Ueberraschungsmoment – eine Kurve! Und wenns mal laut wird und die Erde zu beben anfaengt, kann es sein, dass man von einem Haus auf einem Roadtrain ueberholt wird… sch… kriegt man schon mal Angst auf den Strassen hier.

Auf unserer Reise nach Alice Springs haben in Mount Isa halt gemacht. Cool, mein Schatzi hat sogar eine eigene Stadt. 😀 ein nettes kleines Staedtchen bei dem im Hintergrund eine riesengrosse Mine steht, die schon fast etwas bedrohlich wirkt. Hier in der Naehe wurde vor ueber 100 Jahren der Hitzerekord in Australien aufgestellt! 53 Grad im Schatten!!!

Spaessle! Hier eine Ueberschwemmung? Vielleicht regnets ja mal ein paar Tropfen…

Wir sind dann schnell weitergefahren ueber die Grenze ins Northern Territory. Die Grenze besteht aus Wiese und einem Gitter auf der Strasse. Das kuriose hier hat man dann eine halbe Stunde Zeitumstellung. 🙂 wir sind also nur noch 7 1/2 Stunden vor euch.

Als wir dann in Tennant Creek waren – die Stadt entstand als vor Jahren ein Bier-LKW eine Panne hatte und die Fahrer sich ueber die wertvolle Fracht gemacht haben 🙂 – denken wir uns grade nicht boeses, treffen wir doch unseren lieben Ex-Arbeitskollegen Pierre samt Freundin Gredi! Ok, ganz so zufaellig wars nicht. 🙂 Mit denen sind wir dann im Convoi nach Alice Springs weitergefahren und haben tolle Tage erlebt am Uluru, usw… aber das kommt spaeter. 🙂 Liebe Gruesse nochmal an Euch zwei! Waren coole Tage.

Wo wir schon bei den Kollegen sind – Servus Gerd, servus Michi! (das ist gekaufte Werbung)

Mitten im nichts zwischen Tennant Creek und Alice Springs stehen gleich neben dem Highway die Devils Marbles. Eine faszinierende Gesteinsformation.

jetzt sind wir da…

DANKE an alle, fuer die Abschiedsparty (Den-Floh-Grillen) und dass ihr uns am Flughafen in Muenchen noch verabschiedet habt. War mega schoen euch nochmal zu sehen.

Der Flug war zum Schluss doch lang – verdammt lang. Aber wir habens ganz gut ueberstanden ohne zu schlafen.

Zum Glueck hat Terminal 5 in London seinen Ruf verloren und wir sind mit!!! Gepaeck in Bangkok angekommen. Hier ist es verdammt heiss – zu heiss, sogar fuer die Thais. Aber wir wollten es ja so. Wir haben auch ein nettes Guesthouse in der Naehe der beruehmten Khao San Road gefunden. Ruhig, sauber, billig. Was will man mehr. Als Tipp fuer alle Bangkok-Fans. Geht lieber 2-3 Strassen von dem Touristen-Center „Khao San Road“ weg, hier ist es viel angenehmer und man lernt Thailand von seiner wahren Seite kennen. Das haben wir schon gelernt. Gut, nicht?

Inzwischen haben wir uns an die wohlige Waerme gewoehnt und gehen jetzt gleich guten Mutes auf Touri-Tour. Es gibt hier ja viel zu sehen, vor allem Tempel. 😉 Bilder gibts dann beim naechsten Mal.

P.S. Irgendwann werde ich mich an thailaendische Tastaturen gewoehnen. Dann bin ich schneller mit dem Schreiben. :-}

Unter Palmen…

Wir sind gestern mal wieder in der Therme in Erding gewesen. Anscheinend war ganz München in der Stadt beim Weihnachtsgeschenke kaufen und so war nicht ganz so viel los. Kleiner Geheimtipp fürs nächste Jahr. Zuerst dachten wir, sowas vermissen wir im nächsten Jahr. Aber dann hab ich gelesen, dass man in Neuseeland seine eigene „Therme“ bauen kann. Es gibt da heisse Quellen im Meer, dann einfach ein Loch in die Erde buddeln, Wasser reinfließen lassen und schon hat man seine eigene Therme. Toll. 😉 Unter Palmen liegen? Kann man in Thailand und Australien. Eine Cocktail in der Poolbar schlürfen? Kann man in Thailand. 60% Luftfeuchtigkeit und 60 Grad? Gibts auch in Thailand – fast. Touristen, die ihren Bierbauch durch die Gegend schieben? Werden wir sicher auch sehen. Und jetzt stellen wir uns nochmal die Frage: werden wir die Therme vermissen? Ich denke an die Liegen, die den ganzen Tag mit Badetüchern reserviert sind, und komm zu dem Entschluss „Nein, wir werden es nicht vermissen.“ Hihi. 🙂 Eine Empfehlung ist die Therme-Erding aber trotzdem wert. Man kann einfach mal für ein paar Stunden abschalten und so tun, als wäre man im Urlaub. Ob es teuer ist, kann jeder selbst beurteilen.

www.thermeerding.de