Waitomo Caves

Wir haben nur noch zwei Dinge uebrig, die wir in Neuseeland sehen wollten: einen Kiwi sehen und die Waitomo Caves. Den Kiwi haben wir dann auch im Kiwi-Captial Otorohanga gefunden. Leider nicht in freier Wildbahn. Wilde Kiwis gibts nur noch 40.000 und die Haelfte wohnt auf Stewart Island ganz im Sueden. Da dieser Vogel nachtaktiv ist und auch nur 4 Stunden am Tag wach ist (sagt noch einer die Koalas sind faul 😉 ), mussten wir in einen Vogelpark gehen. Zu unserem Glueck war gerade Kiwi-Fuetterung. Der suesse ist wie ein Irrer durch seinen Kaefig gelaufen, weil er sich so auf sein Fressen gefreut hat. Hat uns irgendwie an Otto erinnert. 🙂 Also, er ist schon trollig, nicht? Er kann nicht fliegen, sieht fast nichts, ist aber das Wahrzeichen der Neuseelaender! Wehe wenn einer einem Kiwi was antut, von wegen schlecht drueber redet! 🙂

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Die Waitomo Caves sind eine Vielzahl von Hoehlen, die man auf unterschiedlich Weise erforschen kann – zu Fuss, mit Black Water Rafting, Abseiling, … wir haben uns fuer die Opi-Variante entschieden und sind nur gelaufen. Die Waitomo Cave ist echt ein Highlight mit seinen 100000en Gluehwuermern. Leider ist Foto machen verboten, aber so in etwa koennt ihr euch das vorstellen.

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Die Gluehwuermer sind Insekten, die leuchten, um „Essen“ anzulocken. Je mehr sie essen, desto heller leuchten sie. Das ist wie bei Flo. Wenn er an die Weisswuerste und das Raclette in 2 Wochen denkt, strahlt er wie verrueckt! 😀 Mit diesen Faeden werden andere Insekten gefangen und dann verspeist…

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Der Ausgang der Waitomo Cave. Ist schon irgendwie geheimnisvoll…

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Eine Hoehle ist nicht genug. Also, auf in die Ruakuri Cave – ein 5km langes Hoehlensystem. Der Eingang ist eine riesige Spirale, die sich tief in die Erde graebt.

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In der Hoehle sieht man viele Gebilde, wie hier einen Bungee jumpenden Kiwi. Erkannt?

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Vor mehreren 100 Millionen Jahren war die Gegend komplett mit Meer ueberdeckt. So findet man in den Hoehlen zahlreiche versteinerte Muscheln, Knochen, u.v.m.

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Einfach genial anzuschauen. Stalagmiten und Stalaktiten. Ich hoffe, es ist richtg geschrieben. Stalagmiten wachsen von unten nach oben und Stalaktiten von oben nach unten. Oder so. Stimmts, Oli?

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Zum Abschluss haben wir noch einen Halt in den Hamilton Garden gemacht. Dieser botanische Garten besteht aus mehreren Gaerten, die den Style von verschiedenen Laender haben – von chinesisch bis wie hier italienisch…

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… oder maorisch.

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Coromandel

Die Coromandel ist das Urlaubsziel Nummer 1 fuer die Kiwis. Klar, das wir der Sache auf den Grund gehen. Auf dem Weg dorthin kommen wir noch an der Giant Kiwi vorbei. 🙂 Nicht schlecht. Dabei haben wir hier noch gelernt, dass die Neuseelaender weniger Kiwis essen als vielmehr Feijoas! Schmecken auch besser. 😉

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Vor allem an der Ostkueste der Coromandel Peninsula reihen sich traumhafte Straende aneinander. Fuer diesen hier an der Cathedral Cove mussten wir zwar eine Stunde laufen, aber es hat sich gelohnt. 🙂

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Leider haben wir hier auch die Enttaeuschung unserer Reise erlebt – Hot Water Beach. Hoert sich so toll an. Wir bauen unser eigenes Spa direkt am Strand…

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… aber dann ist es mit dem Bauplatz knapp geworden. 😦 Unglaublich. Hunderte Menschen im Alter von 5-80 kaempfen um die wenigen Plaetze, wo das Wasser mit 60 Grad aus der Erde kommt… wer zu spaet kommt, friert…

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Aber wenn schon alle Hot Pools buddeln, dann sind die Straende wenigsten leer. 🙂

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Toller Ausblick ueber Coromandel Town… schoene gruene Wiese. Ein Paradies fuer Kuehe…

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Ach, Kuh muesste man sein… 😉

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Weiter gehts mit der New Chumm Beach – eine von den 20 schoensten Beaches auf der ganzen Welt.

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Meine ersten Versuche beim Wellenreiten 😉 klappt nicht… ohne Pferd.

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Und was gibt es besseres nach einem Tag am Strand? Ein leckeres BBQ mit Bratkartoffeln! Leider nicht auf Kohle, aber das Steak hat auch so geschmeckt. 🙂

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Queenstown

Queenstown ist ein kleiner Ort im Westen mitten in den Bergen. Und das Zentrum fuer Outdoor- und Extrem-Sport. Liest man eine Info ueber die Stadt, koennte man meinen, man liest Werbung von Jochen Schweizer. Bungee-Jumping, Rafting, Sky-Diving, Mountain-Biking…

Hier an der Kawarau Bridge wurde auch die erste Bungee-Site der Welt aufgebaut. Inzwischen kann man auch einen Bungee-Sprung aus ueber 130m Hoehe machen. Aber das lassen wir jetzt wieder. 😉

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Queenstown an sich ist sehr gemuetlich – ein netter Hafen und eine Park direkt am See, wo man Frisbee-Golf spielen kann…

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Mit der Gondola faehrt man auf den Aussichtberg und hat dann eine so tolle Aussicht…

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… oder so traumhaft…

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Und nun haben wir auch unseren ersten Kiwi gesehen. 🙂 dieser hier war zahmer wie sein Kollegen, die doch sehr scheu sind und man hauptsaechlich in der Nacht sehen kann. Dieses Glueck hatten wir noch nicht… noch nicht!

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Die Umgebung um Queenstown besteht aus vielen Seen, Bergen und Traumstraenden wie hier, an denen man umsonst campen darf. 🙂

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Echt herrlich. Alles so einsam, ruhig… 🙂

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Ja, so gefaellts uns in Neuseeland. 🙂

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