Las Vegas

Welcome to Las Vegas. Eine irre Stadt. Vor vielen Jahren war es noch eine kleine Mormonen-Siedlung in der Wueste. Doch dann wurde 1931 das Gluecksspiel im Bundesstaat Nevada legalisiert und zeitgleich der Bau des Hoover Staudamm gestartet. Ab dann gings steil bergauf. Heute zaehlt Las Vegas ueber 2 Millionen Einwohner.

Aber was man hier sonst erlebt, ist unglaublich. Kapitalismus pur. Pompoese Hotels, Luxus-Leben fuer Jedermann. Atemberaubende Shows und Fun, Fun, Fun… Man muss nur aufpassen, dass das Geld nicht im Minutentakt aus dem Portmonnaie verschwindet…

Zentrum ist „The Strip“ eine 5km lange Strasse im Zentrum. Hier spielt sich alles ab. Hier findet man Hotels…

… Kasinos…

… Bars…

… und wieder Kasinos.

Wir haben uns im Mirage niedergelassen – wo vor Jahren noch die Tigershow von Siegfried & Roy aufgefuehrt wurde. Ein geiles Hotel, gleich hinter der Rezeption ist ein ca. 10m langes Meerwasseraquarium.

Empfehlenswert in Las Vegas ist auf jeden Fall sich all die Hotels mal anzusehen. Jedes hat ein spezielles Thema. Das Venetian ist so zu sagen Klein-Venedig. Man kann sogar mit einer Gondel fahren. Hier kostet die Luxus-Suite 160,- $ die Nacht. Warum wir die nicht genommen haben? keine Ahnung. Aber es war wohl die einzige Chance im Leben in einer Luxus Suite zu uebernachten. Naja, gibt schlimmeres…

Preisfrage – welches Thema hat das Hotel & Kasino „New York“? Richtig. Hier steht sogar eine kleine Freiheitsstatue und im inneren lauft man ueber den Broadway.

Vor unserem Hotel dem Mirage bricht dann auch jeden Abend stuendlich der Vulkan aus. Nur der Anfang eines wahnsinnigen Nachtlebens mit Shows, Riesen-Buffets fuer 25,- $, Kasinos, Musik-Bars und wer will Stripclubs… und vieles mehr… Irgendwie typisch und doch untypisch fuer die doch auch prueden Amis.

Klar darf hier in Vegas der Eiffelturm nicht fehlen vor dem Hotel… richtig… Paris.

Dieses Kasino kennt man vielleicht aus Ocean’s 11. Das Bellagio. Und auch hier wird stuendlich eine – wie nennt man sowas? – Springbrunnen-Show mit Musik aufgefuehrt.

Es sind hier nur ein paar Eindruecke von Las Vegas. Man muss es einfach mal erlebt haben. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es einem hier nicht gefaellt. Immerhin haben wir noch 80 Dollar beim Black jack gewonnen. juhhhhuuuuu. 🙂 Aber auch wir haben nach 3 Tagen genug…

Auf gehts, weiter ins Death Valley…

Valley of Fire

Das Valley of Fire ist ein State Park ganz in der Naehe von Las Vegas. Wahrscheinlich weil es so nah ist und alle schon sich so auf Las Vegas, kommen nicht ganz so viele Leute hier her. Zumindest schaffen wir es mal im State Park auf den begehrten 10-Dollar-Camps zu uebernachten. 🙂

Das Valley of Fire hat seinen Namen von den roten Steinformationen aus Sandstein, die sich vor 150 Millionen Jahren aus großen Wanderdünen formten. Komplexes Heben und Senken der gesamten Region, gefolgt von extensiver Erosion haben die gegenwärtige Landschaft geschaffen.

Ueber 2000 Jahre ist Gegend bereits besiedelt und so kann man hie und da ein paar Felsmalereien (Petroglyphen) sehen.

Wie Las Vegas besteht das Valley of Fire fast aus Wueste. Da die Niederschlaege fast ausschliesslich im Winter kommen, haben wir Glueck – im Fruehjahr findet man vereinzelt solchen Bluemchen… die Wueste lebt.

Fuer dieses Bild haben wir eine halbe Odyssee hinter uns gebracht. Der Ort des Wave Rock ist auf keiner Karte des Visitor Centers eingezeichnet. Und so machen wir uns mit einer einfachen Beschreibung auf den Weg. Nach fast 2 Stunden und nachdem es schon fast dunkel wurde, geben wir fuers erste auf. Das Sonnenuntergangsbild haben wir nicht geschafft. Wir versuchen es morgen nochmal… mit Erfolg 🙂

Und zum Abschluss gibts mal wieder einen Arch. Unglaublich wie vielseitig die Natur so ist.