dies und das…

So, heute wollen wir einfach mal erzaehlen, wie es uns so geht. Also, natuerlich alles in Ordnung. Wir haben uns hier sehr schnell zu recht gefunden. Reisen ist ganz einfach. Liegt aber auch daran, dass man in spaetestens 10 Sekunden von einem Thai angesprochen wird, wenn man nur mal an der Strasse steht und im Lonely Planet blaettert. 😉 Meistens sind dies irgendwelche Taxifahrer… meine besten Freunde. Also die sind zum Teil echt nervig. Pro Minute wird man mindestens 50x gefragt, wo man hin will oder wo wir herkommen… Aber nach ein paar Tagen hat man das Spiel durchschaut.

Die meisten Busse im Norden sehen so aus 🙂

Reisen ist hier wirklich einfach. Man kann mit dem klimatisierten Mini-Van fahren, mit klapprigen public bus, mit dem Taxi oder Tuk-Tuk. Der oeffentliche Bus ist sicher am billigsten. Je nachdem wo man hinfaehrt, gibts auch guenstige Angebote mit dem Mini-Van. Der ist meistens komfortabler – muss aber nicht sein. Denn in Thailand gilt, das Auto ist erst voll, wenn es unmoeglich ist, sich auf irgendeine Weise am Auto festhalten. Ein Abenteuer ist es auf jeden Fall, egal wie und wohin man faehrt.

Mit dem Wetter hatten wir bisher auch wahnsinniges Glueck. Obwohl Regenzeit ist, haben wir nur 4 Regentage gehabt. Und das war immer dann, wenn wir von einem Ort zum anderen gereist sind – also nicht auf das Wetter angewiesen waren – oder im Restaurant beim Essen sassen. Im Sueden ist es fuer uns dennoch angenehmer, weil das Meer oefter eine leichte Brise an den Strand bringt. Die Luftfeuchtigkeit ist auch nicht mehr so schlimm. Bloed ist nur, dass die frisch gewaschenen Kleider nie wirklich trocken werden…

Nun noch zu meinem Lieblings-Thema: ESSEN! Wir lieben es. Sind schon richtig suechtig – nach Curry. Abwechslung gibts ja – gruenes, rotes, gelbes, Massaman oder (mein Favorit) Panaeng. 😉 Essen kann man ueberall, weil an jeder Strasse, sogar entlang der Highways all 100m irgendeine Garkueche steht. Schmecken tuts fast immer. Am besten und guenstigsten isst man an kleinen Imbissbuden, wo noch Sitzgelegenheiten angeboten werden. Hier stimmt meistens auch die Portion 🙂 Ich denke in Australien wird es sehr schwer ohne Curry.

So, dass wars dann mal wieder. Beim naechsten Mal gibts wieder herrliche Bilder… und glaubt mir, die Bilder sind toll, die Realitaet ist noch viel besser… 🙂

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das sind wir

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Nachdem nun endlich jeder weiß, dass wir diese Reise machen, wollen wir jetzt die Chance nutzen uns kurz vorzustellen.

Ich bin 30 und komm aus München. Bisher war mein Leben sehr geradlinig. Schule, Ausbildung, Studium, Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten… Normalerweise kommt dann traditionell Familie, Kinder, Haus, Baum pflanzen… Irgendwann wird das wahrscheinlich auch bei mir so sein. Aber zuerst will ich mal richtig Leben, die Welt sehen und kennen lernen. Normal macht man das ja früher. Aber lieber später als gar nicht. 😉 Also, bald geht’s los. Ich breche aus dem normalen Standard-Leben aus. Mach für ein Jahr das, was ich will, oder das nicht, was ich nicht will. Keine großen Sorgen, Verpflichtungen, Druck, einfach nix. Ich freu mich drauf. Und ich freu mich dann auch auf die Zeit danach. Denn ich bin mir sicher, alles was ich lernen und erleben werde, wird mich für den Rest meines ach so kurzen Lebens weiterbringen. Euer Florian

Tja, was soll ich über mich erzählen. Ich bin Schweizerin und komm aus der Nähe von Zürich 😀 Ich war schon immer sehr lebhaft und wollte mich nie lange an einen Ort binden. Ich bin einfach zu neugierig und will halt so viel wie möglich sehen. Evtl. hat das was mit meinem Sternzeichen zu tun. Ich bin ein Wassermann – äh -frau. Die Sterne sagen, dass Wassermänner sehr freiheitsliebend sind und das trifft 100%ig auf mich zu 🙂 Vor fast 5 Jahren habe ich dann auf Malta mein Schatzi kennen gelernt. Das ist auch der Grund, warum ich jetzt in München wohne. Auswandern wollte ich schon immer – das Fernweh treibt mich – aber lieber in ein Land, in dem die Kultur, Essen und auch die Sprache anders sind, als in der Schweiz. Da ist Deutschland oder besser hier Bayern doch sehr gleich. Trotzdem bereue ich nichts. Wir haben ein schönes geregeltes und doch komfortables Leben hier. Und trotzdem fehlt mir was. Das Abenteuer. Die Freiheit. Das Ungewisse.

Wir arbeiten nun schon ein paar Jahre auf diesen Traum hin. Es müssen ja nicht Träume bleiben. Jeder, der etwas wirklich will, und alles dafür tut, kann sein Ziel erreichen. Sowie wir. Und darauf bin ich Stolz. Hab Euch lieb, JSA