Big Island (Teil 2)

Heute machen wir uns auf den Weg zum suedlichsten Punkt der USA – South Point auf Hawaii. Und eigentlich wollten wir auch Green Sand Beach sehen. Aber auch wenn wir durch die angelegensten Gegenden der Insel gefahren sind, keine Menschenseele mehr zu sehen war. Den gruenen Sand haben wir trotzdem nicht gefunden.

Ob sich die Fahrer dieses Autos auf der Suche nach der Beach verfahren haben? Oder haben sie einfach keine Abwrackpraemie erhalten?

Und auch an diesem einoeden Ort sieht man Ueberreste der gluehend heissen Lava.

Nachdem es im Sueden nicht mehr weitergeht, fahren wir nun die Kona Coast hoch zum Kealakekua Bay State Historical Park. Ich weiss nicht, das Hawaiianisch hoert sich ja schon ganz nett an, aber nachsprechen kann man die Woerter nicht. 😉 In diesem Park haben wir zunaechst mal Schildi und Seal wieder mal getroffen. 🙂

Ausserdem sieht man hier Nachbauten eines Dorfes der Hawaiianischen Ureinwohner.

Diese haben ihre Doerfer mit Tikis eingezaeunt. Damit wollten sie vorbeifahrenden Seefahrern zeigen, dass in dem Dorf noch viel mehr Leute leben.

Ein schoener Ruecken kann auch entzuecken.

Ein schoenes Leben muss es wohl gewesen sein bei einem solchen Palmengarten vor der Haustuer…

… oder immer wieder die vielen bunten Blumen.

Und was soll man noch zu so einem Sonnenuntergang sagen. Gute Nacht!

Waitangi

Am 6. Februar 1840 wurde in Waitangi der Friedensvertrag zwischen den weissen Siedlern und den Maori, aber auch unter den ach so kriegerischen Maori-Staemmen selbst geschlossen. Seitdem sind die neuseelaendischen Ureinwohner – oder die weissen Siedler, wie man will – vollkommen integriert und akzeptiert.

treaty

Der Flagstaff in Waitangi kennzeichnet den genauen Ort, an dem vor ueber 150 Jahren der Treaty unterzeichnet wurde und anschliessend durch das Land zu allen anderen Maori-Staemmen gesendet wurde.

flafstaff

In Waitangi selbst kriegt man einen guten Einblick in die Kultur der Maori. Der Volksstamm kamm vor ueber 2000 Jahren aus Polynesien nach Neuseeland. Der grosse Seefahrer Kupe hat damals Aotearoa entdeckt. Seither kann man im ganzen Land – hauptsaechlich aber im Norden – Maori-Sights besichtigen, wie dieses Versammlungshaus…

haus

maske

… oder diese typische „Wohnung“.

house

In einem solchen Lagerhaus wurde die Vorraete aufbewahrt.

lagerhaus

Und auf dem hangi (Steinofen) wurde das koestliche Essen zubereitet – viel Lamm! 😉

hangi

Die massiven Kauri-Baeume wurden verwendet um riesige Kriegs-Kanus zu bauen.

kauri1

Ca. 35m waren die Kanus und wurde aus einem einzelnen Baumstamm geschnitzt. Damit sind die Maori schliesslich ueber das Meer geschippert.

warcanoo

Der oberste Geist in der Kultur der Maori ist der Tiki. Er taucht ueberall auf, an Haeusern, Schiffen, usw. und soll die Leute beschuetzen.

tiki

Und hier treffen sich die drei obersten Geister der Maori. Baeh! Die rausgestreckte Zunge soll immer Angst einfloessen.

maori