Uluru, Kata Tjuta, Kings Canyon

Gleich bei Alice Springs ist der Ayers Rock oder Uluru. Gleich bei heisst er ist ganz in der Naehe, so ca. 460km!!! Verrueckt! Wir sind also mit Pierre und Gredi im Convoi 5 Stunden durchs Nichts gefahren. Ploetzlich steht er da… wow. Doch falscher Alarm. Es war „nur“ Mount Connor! Sieht fast genauso aus, aber ist doch anders. Same same, but different wuerden die Thais sagen. 😉

 

Nach 5 Stunden Fahrt war er dann wirklich da… es ist echt ein Wow-Erlebnis! Irgendwie ist der Uluru nur ein Stein, aber er hat schon eine wahnsinnig magische Ausstrahlung. Klar, dass wir ihn ein paar Mal fotografiert haben – bei Sonnenaufgang, bei Sonnenuntergang, tagsueber, von nah und fern und von jedem Winkel… wir sind naemlich die 10km drum herum gelaufen bei ueber 30 Grad im Schatten… den es garnicht gab…

Diese Felsmalerei war mal eine Schule. Hier wurde ueber Jahrtausende den Kindern wichtige Dinge im Leben beigebracht.

Also hier ist er auch fuer Euch: Uluru – der heilige Berg der Aborigines. Ihr muesst euch nur noch vorstellen, dass aussen rum ueber 100te km nur flache Wiese und ein paar Buesche sind und ein paar Kaengaroos…

Es war echt ein sehr romantischer und beeindruckender Augenblick, das Farbspiel bei Sonnenuntergang zu bewundern. Ja, er ist es echt wert, 1000km zu fahren… 

Nicht weniger faszinierend, dafuer kennt man sie weniger, sind die Olgas (Kata Tjuta). Natuerlich haben wir auch hier den Sonnenuntergang angeguckt. Nur der Heimweg war etwas „scary“. In der Nacht, 50km und jeden Moment kann ein Kaengaroo auf die Strasse huepfen…

Hier hat unser Spike eine Offroad-Strasse gefunden… wir konnten ihn gerade noch einfangen. 😉

 

Weil wir schon in der Naehe sind (350km weiter) sind wir auch zum Kings Canyon gefahren. Zuerst waren wir etwas enttaeuscht. Er sieht von der Strasse garnicht so spannend aus. Wenn man aber dann die 100 Hoehenmeter geschafft hat und um den Canyon laeuft waren wir fuer die lange Anfahrt entschaedigt. Wow! Hammer diese Natur hier… mehr kann ich garnicht sagen, schauts euch einfach die Bilder an:

 

Nach 5 Tagen mit Pierre und Gredi sind wir nun wieder allein unterwegs. Das fahren ist irgendwie anstrengender, weil man keinen Windschatten mehr hat. 🙂 Wir sind nun wieder in Alice Springs und von da gehts weiter… nach Sueden… oder nach Westen… oder nach Norden…

Der rote und heisse Kontinent. Hier der Beweis warum. Rote Erde, heisse Cowgirls. 😉

Uluru (Ayer´s Rock)

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Der Uluru ist das Wahrzeichen des australischen Kontinents. Er stellt für die Aborigines den wichtigsten kulturellen Ort – eine Art heilige Gedenkstätte – dar. Anders als in vielen Reiseführern beschrieben ist der Ayer´s Rock kein Monolith (das sagt zumindest Wikipedia), sondern die Spitze einer Felsformation, die sich zu 80% unter der Erde befindet. Der Uluru ragt ganze 350m aus der durchwegs weiten und flachen Dünenlandschaft in der Mitte Australiens heraus. Durch seine Beschaffenheit aus Sandstein und seiner Oberfläche bietet er den ganze Tag ein einmaliges Naturschauspiel, das auf jeden Fall den langen Anfahrtsweg durch das karge australische Zentrum wert ist. Egal ob man diesen heiligen Berg (jetzt ist nicht der Nockherberg gemeint) besteigt oder nur umrundet, es ist schon sehr beeindruckend und hat irgenwie etwas mystisches. Hat das mit den Legenden der Aborigines zu tun, die sich um den Uluru ranken? Die von der Traumzeit erzählen und versuchen, das Aussehen zu erklären? Nachlesen kann man diese Geschichten auch – an Felsbemalungen in Höhlen an Uluru. Wir werden sehen, was da steht… 😉