Valley of Fire

Das Valley of Fire ist ein State Park ganz in der Naehe von Las Vegas. Wahrscheinlich weil es so nah ist und alle schon sich so auf Las Vegas, kommen nicht ganz so viele Leute hier her. Zumindest schaffen wir es mal im State Park auf den begehrten 10-Dollar-Camps zu uebernachten. 🙂

Das Valley of Fire hat seinen Namen von den roten Steinformationen aus Sandstein, die sich vor 150 Millionen Jahren aus großen Wanderdünen formten. Komplexes Heben und Senken der gesamten Region, gefolgt von extensiver Erosion haben die gegenwärtige Landschaft geschaffen.

Ueber 2000 Jahre ist Gegend bereits besiedelt und so kann man hie und da ein paar Felsmalereien (Petroglyphen) sehen.

Wie Las Vegas besteht das Valley of Fire fast aus Wueste. Da die Niederschlaege fast ausschliesslich im Winter kommen, haben wir Glueck – im Fruehjahr findet man vereinzelt solchen Bluemchen… die Wueste lebt.

Fuer dieses Bild haben wir eine halbe Odyssee hinter uns gebracht. Der Ort des Wave Rock ist auf keiner Karte des Visitor Centers eingezeichnet. Und so machen wir uns mit einer einfachen Beschreibung auf den Weg. Nach fast 2 Stunden und nachdem es schon fast dunkel wurde, geben wir fuers erste auf. Das Sonnenuntergangsbild haben wir nicht geschafft. Wir versuchen es morgen nochmal… mit Erfolg 🙂

Und zum Abschluss gibts mal wieder einen Arch. Unglaublich wie vielseitig die Natur so ist.

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Hey, ab in den Sueden…

So, wir sind nun im Sueden wieder angekommen. Die Fahrt von Alice Springs nach Adelaide war trostloser als von Cairns in die Mitte. Auf dieser Strecke ist wirklich garnichts mehr, nicht mal mehr Baeume. Nur noch Erde. Dafuer aendert sich die – von rot, zu weiss bis schwarz. Und das ganze geht wieder 700km und dann sind wir in Coober Pedy angekommen.

Das ist eine kleine Stadt mitten in der Wueste. Sie existiert auch nur, weil man hier vor fast 100 Jahren Opale gefunden hat und die auch heute noch hier abgebaut werden. Hier ist es verdammt heiss und Wasser ist knapp, deshalb kosten sogar die Duschen auf dem Campingplatz. Weil es vor allem im Sommer so heiss ist, kann man hier sogar im Untergrund campen (leider nur ohne Bus) oder auch in einem Nobel-Underground-Hotel uebernachten…

Und so sieht es in Coober Pedy aus. Wer jetzt ein De-ja-vue hat, der kennt diese Gegend vielleicht, weil er Mad Max 3 oder so gesehen hat… 😉

Die restlichen 500km bis nach Port Augusta waren dann noch – aehm – lebloser… tja, nicht jeder schaffts durch die Mitte…

Zur Abwechslung gabs mal ein paar Salzseen…

… oder wieder enfach nur gaaaeeeehnende Leere